Dienstag, 8. Dezember 2009

Post Scriptum: Die Indie Gamer_innen


Part1 – Einzigartigkeit am Indiemarkt ist die einzige Chance zu Überleben:
Warum kaufen wir uns neue Spiele und bleiben nicht bei denen, die wir schon haben? Der Mensch strebt nach neuem, nach Horizont Erweiterung. Wir, als Indie Developer, die weder auf hervorragende Grafik noch auf Super Gameplay zurückgreifen können, da uns dafür schlicht und ergreifend die Mittel fehlen, müssen vor allem auf dieses Bedürfnis zurückgreifen. Wenn ein Spieler etwas spielt, und sich sagt, etwas Derartiges habe er noch nie gespielt, so ist die Chance da, dass er daran gefallen findet. Man muss jedoch den richtigen Mittelweg finden, und dem Spieler genug Altbekanntes geben um sich überhaupt zu Recht zu finden und nicht von der Neuartigkeit des Spieles erschlagen zu fühlen. Was ist also unsere Aufgabe im Konkreten? Wir suchen uns Genres die uns Spaß machen und versuchen sie weiter zu denken, mit anderen zu kreuzen und sie mit genug Neuem zu erweitern um es einem Spieler schmackhaft zu machen. Als Indie Developer gehen wir dabei praktisch immer vom Gameplay aus, da das es ist, welches das Spiel letztlich ausmacht. Aber auch in Sachen Grafik sollte eine gewisse Einzigartigkeit erzielt werden. Bei Grafik insbesondere deswegen, weil einem Indie Team die Finanziellen Mittel nicht zur Verfügung stehen, ein Spiel mit aktueller Marktauglicher Grafik zu erstellen. Jede Absichtliche Vereinfachung oder Abstraktion des Stils entzieht die Grafik damit dem Vergleich zur Konkurrenz.


Part2 – GAMEplay:

Ich weiß nicht genau, wann der Bruch der Indie Games von den Comercial Games von Statten gegangen ist, doch steht seither eins fest. Indie Games sind Spiele im klassischen Sinne, während sich der Rest des Spiele Marktes immer weiter Richtung Film entwickelt. Das ist einer der Gründe, warum ich glaube, dass die Indie Szene noch lange im Markt präsent sein wird, einfach weil so was wie „Spielen“ immer schwerer in den kommerziellen Spielen zu finden sein wird. Die Orientierung dieser beiden Gruppen driften dabei immer weiter auseinander, während sich die causal Games an Realität, Simulation und Film orientieren und versuchen, möglichst realitätsnahe Szenarien, Grafiken und damit auch Gameplay Varianten zu entwickeln, die nicht mehr zwingend dem Spaß alleine dienen, sondern der, vorher schon angesprochenen Simulation, orientieren sich Indie Developer eher an dem Grundgedanken von spielen ansich. Spiele wie es Brettspiele, Gesellschaftsspiele oder eben auch die guten,
alten PC und Konsole Klassiker sind, die auch schon zu ihrer Zeit Spaß erzeugten woran sich in den letzten Jahren nur das Angebot von ähnlichem geändert hat. Hier setzte der Indie Developer dann an, um gute und spaß bringende Prinzipien mit eigenen Ideen einerseits zu künstlerisch zu gestallten, als auch das spaßbringende gameplay zu verfeinern und mit neuen Aspekten zu versehen. Dabei ist der gedankliche, sprich, künsterlische Schritt viel bedeutender, der durch geringe Veränderungen großes an der letztlichen Spielerfahrung verändern will.

[fel]

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